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Drucklexikon
C
CCD
1970 von W. S. Boyle, G. E. Smith and G. G. Amelio an den US-amerikanischen Bell Laboratories erfunden, ist das Charge-Coupled Device (CCD) ein spezielles, wie ein Transistor aus Halbleitermaterial bestehendes Element. Ursprünglich als Speicherzelle gedacht, kann ein CCD eine elektrische Ladung aufnehmen und durch elektrische Impulse gesteuert an ein Nachbarelement weitergeben. Damit lassen sich Reihen von Elementen bilden, die ihren Inhalt an Daten wie in einer Eimerkette zum Auslesen an ein Ende weiterreichen.
Chromoluxkarton
Chromolux ist ein Markenname für einen einseitig weißen, hochglänzend gussgestrichenen Karton. Chromopapier
Chromopapier nennt man holzhaltiges oder holzfreies Papier, das einseitig gestrichen ist. Der Strich ist stets wasserfest und im Hinblick auf gute Eignung für den Offsetdruck sowie für Präge-, Lackier- und Bronzierfähigkeit zusammengesetzt. Chromopapier wird überwiegend für Etiketten, Einwickler und Bezugpapiere eingesetzt.
CMYK
Mit CMYK (Abkürzung für Cyan, Magenta, Yellow, Black) bezeichnet man das in der Drucktechnik übliche Farbmodell, das die Grundfarben Cyan, Magenta und Gelb verwendet. Als vierte "Farbe" wird zusätzlich Schwarz eingesetzt, das für einen optisch befriedigenden Schwarzton sorgt.
Coldset
Für den Zeitungsdruck im Rollenoffset-Verfahren verwendet man so genannte Coldset- Farben, die ausschließlich physikalisch durch Wegschlagen in das Papier trocknen.
Color Management
Englischer Ausdruck für Farbmanagement
Color Proof
Um die Farben eines Druckerzeugnisses in verbindlicher Weise vorab zu kontrollieren, dient der Color Proof. Er verursacht deutlich weniger Aufwand als ein Maschinen-Proof an der Druckmaschine selbst und lässt sich auch in räumlicher Entfernung vom Druckort anfertigen. Zudem sind Drucker, die zuverlässig hochwertige Farbdruckergebnisse liefern, in letzter Zeit stark im Preis gesunken. Voraussetzung für einen aussagekräftigen Color Proof ist aber die sichere Kontrolle des (elektronischen) Preprint-Prozesses mit einem Color-Management-System, das auch die verwendete Druckmaschine sowie das verwendete Papier einschließt.
Computer-to-Plate
Bei dem Verfahren Computer-to-Plate werden Daten aus dem Computer direkt ohne das Übertragungsmedium Film auf die Druckplatte belichtet. Man erzielt dadurch Kostensenkungen, doch nutzen sich die bei dem Verfahren verwendeten Druckfolien schneller ab als herkömmliche Druckplatten und müssen gegebenenfalls in Abständen erneuert werden. Auch können die Folien je nach Verfahren nach dem Druck nicht immer aufbewahrt werden. In neuerer Zeit ermöglichen neue Materialien, die zur Belichtung mit Wärmeenergie statt mit sichtbarem Licht arbeiten, Tageslichtverarbeitung und chemiefreie Entwicklung.
Ein großer Lieferant für CTP- CtcP ist zum Beispiel die Firma Tetenal in Norderstedt