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Drucklexikon

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GIF
Als Abkürzung für „Graphics Interchange Format“ bezeichnet GIF ein Datenformat zur Platz sparenden Speicherung von Bildern und Grafiken. Es arbeitet mit verlustbehafteter Komprimierung und erlaubt die Darstellung von 256 Farben aus einer beliebigen Palette. Das Datenformat wurde 1987 von dem Online-Dienst Compuserve eingeführt und zählt damit zu den älteren seiner Art. Bis heute ist GIF eines der gebräuchlichsten Formate für das Publizieren im Internet und erlaubt in einer abgewandelten Form auch die Darstellung animierter Bilder („animated GIF“).


Glasfaserkabel
Ein Glasfaserkabel enthält als Übertragungsmedium dünne, biegsame Fasern aus Glas (oft auch als Lichtleiter, Lichtleitfaser oder Lichtwellenleiter bezeichnet), die optische Signale transportieren. Dazu müssen die Informationen in digitaler Form vorliegen. Ein Glasfaserkabel enthält in der Regel mehrere tausend Fasern. Als besondere Vorteile der Glasfasertechnik gelten die hohe Übertragungskapazität (beispielsweise 100 000 Telefongespräche mit einer Faser) und die Unempfindlichkeit gegenüber elektromagnetischen Einflüssen.

Goldener Schnitt
Der Goldene Schnitt ist eine als besonders harmonisch geltende Proportion zwischen zwei Strecken, für die gilt: Die kürzere Strecke verhält sich zu der längeren wie die längere zu der Summe der zwei Strecken. Dies ergibt ein Längenverhältnis von 1 : 0,618..., angenähert 5 zu 8 oder 13 zu 21. Der Goldene Schnitt wird zur Flächen- und Raumaufteilung in der Kunst und der Typografie verwendet. Häufig nutzt man ihn auch bei der Stellung des Satzspiegels, um das Verhältnis der weißen Ränder zueinander zu bestimmen.

Gradation
Die Gradation (auch Gammawert) eines Bildes – etwa einer Fotografie oder einer in einem Computer gespeicherten elektronischen Darstellung – gibt an, in welcher Abstufung die Grauwerte des Originals wiedergegeben werden. Bei einer flachen Gradation gibt es viele Abstufungen zwischen Weiß und Schwarz, bei einer steilen Gradation entsprechend weniger bis hin zu reinem Schwarzweiß. Man spricht dabei auch von einer weichen bis harten Darstellung

Grammatur
Die Grammatur eines Papiers ist sein Gewicht pro Flächeneinheit, auch Flächengewicht genannt und in Gramm pro Quadratmeter gemessen. Die Grammaturen von Papier reichen von 7 bis etwa 225 g/m2. Karton wiegt rund 150 bis 600 g/m2. Pappe gibt es mit Grammaturen ab 225 g/m2.

Graubalance
Mit Graubalance bezeichnet man im Vierfarbendruck die Farbanteile (gemessen in Prozent der jeweiligen Vollfarbe), mit denen sich neutrales Grau erzielen lässt. Je nach der gewünschten Helligkeit weichen diese Anteile mehr oder weniger deutlich von den theoretisch zu erwartenden gleichen Anteilen ab. Insbesondere braucht man in vielen Fällen einen höheren Cyan-Anteil, Cyan-Überhang genannt.

Greifer
Mit Greifern bezeichnet man mechanische Klammern, die in Bogendruckmaschinen zum Transport der Papierbögen dienen. Greifer erfassen die einzelnen Bögen und führen sie dem Druckwerk zu. Dessen Walzen sind mit weiteren Greifern ausgestattet, welche die Bögen jeweils für die einzelnen Phasen des Druckvorgangs fixieren. In gleicher Weise erfolgt schließlich der Auswurf der fertig bedruckten Bögen.

Greiferrand
Mit dem Greiferrand bezeichnet man die mehr oder weniger schmale Fläche am vorderen Rand von Druckbögen, die sich nicht bedrucken lässt, weil sie von den Greifern erfasst wird, die zum Transport des Papiers durch die Druckmaschine dienen.

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